Stadt Sibenik-Knin

Dibenik-Knin ist eine Gespannschaft in der kroatischen Region Dalmatien und reicht von der Adria bis hin an die Grenze von Bosnien-Herzegowina. Die Region wird auch als Schlüssel Kroatiens bezeichnet, da sich hier wichtige Verkehrswege des Landes kreuzen und der Fluss Krka entspringt.

Die beliebtesten Reiseziele in Sibenik-Knin

Die Region Sibenik-Knin hat für Urlauber einiges zu bieten: Hier mündet der Fluss Krka, der ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber ist. Nach ihm ist auch der gleichnamige Nationalpark Krka benannt. Dieser lädt zum Wandern, Baden und verschiedenen Wassersportarten wie Rating und Kanu fahren ein. Ein besonders beliebtes Reiseziel ist der Wasserfall Skradinski Buk, der mehr als 45m hoch ist.

Sehr interessant ist auch der Themenpark Ethnodorf Dalmati, ganz in der Nähe des Nationalparks Krka. Hier können Besucher in das traditionelle dalmatinische Leben eintauchen und mehr über die Gebräuche und die Kultur der Region erfahren.

Ein weiterer Nationalpark in der Region sind die Kornaten. Diese Inselgruppe steht unter striktem Naturschutz und ist bekannt für ihre kargen Karstlandschaften. Besonders bei Seglern ist der Korntai-Nationalpark sehr beliebt.

Die interessantesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen

Für einen Aufenthalt in der Gespannschaft Sibenik-Knin empfehlen sich insbesondere Unterkünfte in den beiden größeren Städten Sibenik und Knin. Hier befinden sich die spannendsten historischen Sehenswürdigkeiten der Region. Dazu gehört beispielsweise das Militärlager Burnum, das einst von den alten Römern erbaut wurde und heute eine beliebte Attraktion ist. Als Wahrzeichen von Knin gilt die Burg auf dem Berg Spas, die einst Hauptsitz der kroatischen Könige war und bis heute einen tollen Ausblick über die Stadt und ihre Umgebung bietet. Am 5. August eines jeden Jahres wird hier der Tag des Sieges und der heimatlichen Dankbarkeit gefeiert.

Am Stadtrand von Knin entspringt der Fluss Krka. Im Frühjahr bildet dieser nach der Schneeschmelze einen bis zu 20m hohen und sehr beeindruckenden Wasserfall.

In der Stadt Sibenik gibt es ebenfalls zahlreiche Denkmäler und sogar mehrere Welterbe Stätten. Das venezianische Verteidigungssystem mit ihren vier Festungen gehört seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Festung der Heiligen Anna stammt bereits aus dem 11. Jahrhundert. Als bedeutsamstes Bauwerk der Stadt gilt die Kathedrale des Heiligen Jakob, die oberhalb der Bucht und inmitten der treppenreichen Altstadt gelegen ist. Auch diese gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Unterkünfte für einen Urlaub in Sibenik-Knin

In der Gespannschaft Sibenik gibt es eine große Auswahl an Unterkünften. Die beliebteste Art Urlaub zu machen, sind hier Ferienhäuser und -wohnungen. Diese sind meist gut ausgestattet und ermöglichen einen selbstbestimmten und günstigen Aufenthalt. Sie befinden sich sowohl in den beiden Städten Knin und Sibenik, aber auch auf dem Land und in kleineren Orten.

Für alle die es gerne komfortabel mögen, gibt es in der Gespannschaft auch zahlreiche Hotels in verschiedenen Kategorien und Preisklassen. Urlauber haben die Wahl zwischen familiären Bed & Breakfasts, luxuriösen Stadthotels und geschmackvollen Resorts. Besonders in Sibenik ist die Auswahl sehr groß. In Knin gibt es eher kleine Gasthäuser und Apartments.

Unterkunftsarten in Sibenik-Knin:

  • Hotels
  • Gästehäuser
  • Ferienwohnungen und -häuser
  • Bed & Breakfasts
  • Ferien-Resorts
  • Campingplätze

Campingurlaub in der Gespannschaft Sibenik-Knin

In der Region Sibenik-Knin gibt es auch zahlreiche Camping-Plätze. Diese liegen teilweise direkt am Meer oder auch im Nationalpark Krka. Urlauber können in den Camping Resorts häufig zwischen Stellplätzen, verschiedenen Zelten oder komfortablen Mobilheimen wählen, sodass für jeden Geschmack die passende Unterkunft dabei ist. Die Camping-Plätze bieten zudem meist zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten wie zum Beispiel einen Wasserpark, einen privaten Strandzugang oder Tennisplätze.

Wandern durch die Landschaften von Sibenik-Knin

Die Region Sibenik-Knin zeichnet sich durch ihre malerischen Landschaften aus, die zu abwechslungsreichen Wanderungen einladen. Besonders im Krka Nationalpark gibt es unzählige Routen entlang der zahlreichen Wasserfälle und grünen Canyon. Beliebt ist zum Beispiel die Wasserfall Runde von Skradin, die unter anderem zum Aussichtspunkt des beliebten Wasserfalls führt. Hier bietet sich auch ein Badestopp am Fuße des Wasserfalls an. Empfehlenswert ist auch der sogenannte Steinweg. Dieser verläuft entlang der Bucht und der Küstenpromenade bis in den idyllischen Fischerort Jezera.

Das Reisewetter für Sibenik-Knin

In Sibenik-Knin herrscht ein maritimes, subtropisches Klima. Das bedeutet, dass es in den Sommermonaten sehr warm und trocken, aber nicht zu heiß is, während die Wintermonate eher kühl und regenreich sind. Für Aktivurlauber, die gerne in der Natur unterwegs sind empfehlen sich insbesondere Frühling und Herbst, da es zu diesen Jahreszeiten mild und relativ trocken ist. Für einen Badeurlaub sind insbesondere die Sommermonate Juli und August gut geeignet, da hier die Höchsttemperaturen bei fast 30°C liegen und die Sonne bis zu 14 Stunden am Tag vom Himmel scheint. Zu dieser Zeit ist auch das Mittelmeer mit Werten von bis zu 25°C angenehm warm. Im Winter hingegen ist es mit durchschnittlich 5 bis 10°C sehr kalt und auch sehr regenreich.

Die Rolle von Sibenik-Knin im Kroatienkrieg

Die Gespannschaft Sibenik-Knin spielte im Kroatienkrieg eine wichtige Rolle. Die Stadt Knin und auch Sibenik wurden von 1991 bis 1995 überwiegend von Serben bewohnt und kontrolliert. Sie war die Hauptstadt der Republik Serbisch Krajina. Unter Dragan Vasiljkovic vertrieben Paramilitärs in den Jahren 1991 und 1992 fast die gesamte kroatische Bevölkerung, plünderten ihre Wohnhäuser und zerstörten katholische Klöster und Kirchen. Erst 1995 wurde die Region in der Militäroperation Oluja von der kroatischen Armee zurückerobert. Auch dabei kam es jedoch zu Kriegsverbrechen. In diesem Falle an der serbischen Bevölkerung, die aus der Region floh. Nach Ende des Krieges kehrte die vertriebene kroatische Bevölkerung größtenteils wieder zurück.

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